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NVMe-IOPS-Rechner

Schätzen Sie zufällige Lese-/Schreib-IOPS und Durchsatz für ein einzelnes NVMe-, SATA-SSD- oder HDD-Laufwerk. Vergleichen Sie Gen3-, Gen4- und Gen5-Voreinstellungen.

Wählen Sie eine Voreinstellung oder geben Sie eigene Laufwerksdaten ein

Herstellerangaben nutzen meist QD32. Desktop-Workloads liegen näher bei QD1.

Zum Umrechnen von IOPS in zufälligen Durchsatz (MB/s). 4K ist die Standard-Benchmark-Blockgröße.

Merkmale nach Laufwerkstyp

NVMe SSD

Höchste IOPS und niedrigste Latenz. PCIe umgeht SATA-Grenzen. Ideal für Betriebssystem, Spiele, Datenbanken und Video-Schnittplatten.

SATA-SSD

Gute zufällige IOPS, begrenzt durch die 600 MB/s SATA-Schnittstelle. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für Massenspeicher, NAS-Cache und Zweitlaufwerke.

HDD

Niedrige zufällige IOPS durch mechanische Suchzeiten. Sequentieller Durchsatz reicht für Cold Storage, Backups und Medienarchive.

Schnelle Beispiele

NVMe Gen4 (QD32, 4K-Block)

  • Zufälliges Lesen: ~900.000 IOPS (~3.500 MB/s)
  • Zufälliges Schreiben: ~800.000 IOPS (~3.100 MB/s)
  • Sequentiell: ~7.000 MB/s Lesen

SATA-SSD (QD32, 4K-Block)

  • Zufälliges Lesen: ~98.000 IOPS (~380 MB/s)
  • Zufälliges Schreiben: ~90.000 IOPS (~350 MB/s)
  • Sequentiell: ~560 MB/s Lesen

NVMe Gen4 bei QD1 (Desktop-Nutzung)

  • Zufälliges Lesen: ~20.000 IOPS
  • Latenz: ~0,04 ms
  • Deutlich niedriger als QD32-Spitzenwert, näher am echten Desktop-Gefühl

Über dieses Tool

Der NVMe-IOPS-Rechner hilft, die zufällige Lese- und Schreibleistung eines einzelnen Laufwerks zu schätzen. Im Gegensatz zum RAID-Performance-Rechner fokussiert dieses Tool einzelne NVMe-, SATA-SSD- und HDD-Specs - die Basis vor dem Aufbau eines Multi-Disk-Arrays.

Schlüsselmerkmale:

  • Voreinstellungen für NVMe Gen3, Gen4, Gen5, SATA-SSD und HDD
  • Eigener Modus mit optionalem IOPS-Override
  • Vergleich Warteschlangentiefe QD1 vs. QD32
  • Blockgrößen-Auswahl zur IOPS-zu-MB/s-Umrechnung

Perfekt für: Gamer, die NVMe-Laufwerke vergleichen, IT-Admins, die Datenbankspeicher dimensionieren, Content-Ersteller bei Scratch-Disks und alle, die SATA vs. NVMe vs. PCIe-Upgrades bewerten.

Wie es Ihnen hilft:

  • Laufwerksvergleich: IOPS über NVMe-Generationen und SATA vergleichen
  • Workload-Dimensionierung: Prüfen, ob ein Laufwerk Ihre zufälligen IO-Anforderungen erfüllt
  • Upgrade-Planung: Gewinne von HDD zu SSD oder SATA zu NVMe quantifizieren
  • Durchsatz-Umrechnung: IOPS in echte MB/s bei Ihrer Blockgröße umrechnen
  • Benchmark-Kontext: QD32-Specs vs. QD1-Desktop-Nutzung verstehen

Technische Erwägungen:

Ergebnisse basieren auf typischen Consumer-Laufwerksdaten oder Ihren Eingaben. Zufällige IOPS bei QD1 werden aus Spitzenwerten und Latenz geschätzt. Die tatsächliche Leistung variiert mit Firmware, thermischen Grenzen, SLC-Cache und Dateisystem-Overhead.

Häufig gestellte Fragen

Was sind IOPS bei einer NVMe-SSD?

IOPS zählen, wie viele kleine Lese- oder Schreiboperationen ein Laufwerk pro Sekunde verarbeitet. NVMe eignet sich hervorragend für zufällige 4K-Workloads wie Datenbanken, VMs und OS-Reaktionsfähigkeit.

Wie viele IOPS liefert NVMe Gen4?

Consumer-Gen4-Laufwerke erreichen typischerweise 700K-1M zufällige Lese-IOPS und 600K-900K Schreib-IOPS bei QD32. Einsteigermodelle können niedriger ausfallen.

SATA-SSD vs. NVMe IOPS?

NVMe Gen4 liefert etwa 9x mehr zufällige IOPS als SATA-SSDs bei deutlich niedrigerer Latenz. SATA bleibt kosteneffizient für Massenspeicher.

QD1 vs. QD32 - was ist relevant?

Herstellerangaben nutzen QD32 für Spitzen-IOPS. Desktop-Apps und Spiele liegen näher bei QD1. Nutzen Sie beide Modi, um die reale Leistung einzugrenzen.

Warum unterscheiden sich von der realen Leistung?

Firmware, erschöpfter SLC-Cache, thermisches Drosseln und Dateisystem-Overhead beeinflussen echte IOPS. Unser Rechner liefert Basis-Schätzungen unter typischen Bedingungen.

Wann stattdessen den RAID-Rechner nutzen?

Dieses Tool gilt für ein Laufwerk. Für RAID-0-, 1-, 5-, 6- oder 10-Arrays nutzen Sie den RAID-Performance-Rechner, um IOPS und MB/s über mehrere Laufwerke zu skalieren.